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Al-Iman-Verlag

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

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Vorwort

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist unser Verlag, Al-Iman, in der Verbreitung und Veröffentlichung des edlen Qur'ans tätig. Um den Sinn der heiligen Schrift für jeden zugänglich zu machen, wurden unsere Ausgaben mit einer kurzen Interpretation bzw. Erklärung einiger Begriffe - jeweils am Rande jeder Seite – versehen. Um ein schnelles effektives Nachschlagen eines bestimmten Stichwortes oder Themas zu ermöglichen, wurden zwei Suchverzeichnisse als Anhang angefertigt. Dieses Werk wurde mit einer bedeutenden Leistung ergänzt, was Dr. Mohammad Hasan Al-Homsi in seinem Patent schon entwickelt hat. Es geht um die Anwendung einer Kodierung der Druckfarben auf die Schrift des Qur'ans, um die Rezitationsregeln (Ahkam Al-Tadschwid) zu zeigen und dem Leser zu ermöglichen, sie zu praktizieren und umzusetzen, wie er es vom Lehrer gelernt hat. Diese Methode wurde sehr gut entgegengenommen, nicht nur bei den arabischen Muslimen, sondern auch bei den nichtarabischen Muslimen, die die arabische Schrift nicht lesen können.

Angetrieben vom Wunsch dem Qur'an zu dienen, beschränkt sich die Idee des Verlags nicht nur um den Menschen mit arabischen Sprachenkenntnissen seine Botschaft zu vermitteln, sondern auch denen, die die arabische Schrift bzw. Sprache nicht beherrschen. Dementsprechend haben sich in den letzten Jahren die Spezialisten des Verlags bemüht, eine aufwendig kodierte Auflage des edlen Qur'ans zu veröffentlichen, die den Nichtarabern ermöglicht, die Qur'anverse richtig auszusprechen und ihre Bedeutung besser zu verstehen.

Der Verlag konnte viele Hindernisse beseitigen, um so ein einmaliges und hervorragendes Exemplar herauszugeben. Jede Seite enthält die grundsätzliche, arabische Schrift (osmanische Kalligraphie nach der Lesung von "Hafs")

Dem Leser, der die arabische Schrift nicht (oder nicht ganz) lesen kann, ist es möglich, diese Seite zu lesen, unterstützt von der Schrift in lateinischen Buchstaben (Transliteration), die daneben Zeile für Zeile aufgeschrieben sind.

Einige spezielle lateinische Buchstaben wurden in bestimmter Art und Weise verwendet, sodass der Leser mit Unterstützung der Farbenkodierung die Ausspracheregel erkennen bzw. Tadschwid vom Qur'an durchführen kann, genauso wie er es vom seinem Lehrer gelernt hat. Der untere Teil jeder Seite ermöglicht dem Leser den Sinn der Qur'anverse anhand einer kurzen und modernen Übersetzung zu verstehen.

Obwohl wir unglaubliche Bemühungen geleistet haben, um dies zu erreichen, behaupten wir nicht, dass wir unser Ziel erreicht haben. Deshalb bitten wir alle Qur'aneiferer sich mit uns in Kontakt zu setzen und uns ihre kritischen Anmerkungen mitzuteilen. Auf diese Weise können wir die Mängel beseitigen um unser bestrebtes Ziel immer in der folgenden Auflage einen Schritt annähern zu können.

Wir bitten Allah, den Allerhöchsten, dass er unsere Arbeit akzeptiert. Allah möge auch diese Arbeit für alle Muslime nützlich sein lassen und den Zweck von ihr erfüllen. Schließlich, Allah ist es, der über den Erfolg entscheidet.

 

Al-Iman-Verlag

für Drucken, Veröffentlichung und Vertrieb

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Hinweise für die Benutzung der verwendeten Symbole

 

Al-Iman-verlag, der sich geehrt fühlt dem edlen Qur'an dienen zu dürfen, hat sich in die Pflicht genommen, den nichtarabischsprachigen Muslimen unter die Arme zu greifen, um ihnen die richtige Aussprache des Wortes Allahs zu ermöglichen. Um diese gewaltige Aufgabe gerecht zu werden hat der Verlag diese spezielle Auflage des Qur'ans herausgebracht, in der vier Symbolisierungsverfahren verwendet sind:

I. arabische Lautbildungen, die mit lateinischen Schriftzeichen repräsentiert sind.

Für diesen Zweck haben wir geeignete modifizierte Zeichenschriften aus dem lateinischen Alphabet gewählt, um die arabischen Schriftzeichen, die keine entsprechenden Gegenstücke im lateinischen haben, ausdrucken au lassen. Unser Leitbild dafür waren die etablierten Regeln der Internationalen Normenausschusse, von denen wir die gebräuchlichsten adoptiert haben.

Allah, der Hochgeschätzte Erhabene, hat es uns gelingen lassen, eine Lösung für das Vokalisationsproblem zu finden; ein Problem, das für die nichtarabischsprachigen Muslime einen hohen Schwierigkeitsgrad darstellte. Unsere Lösung wird nach dem folgenden Schema angewendet:

das Dehnungszeichen, das ein Vokalzischen repräsentiert, ist mit einem kleinen (einem Drittel der normalen Größe) Schriftzeichen transkribiert, um zu zeigen, dass die Dehnung in Frage so kurz wie möglich sein soll.

1- das blau gefärbte Dehnungszeichen repräsentiert eine schwache Dehnung.
2- das hoch angehobene – im Verglich zu den Rest der verwendeten Schriftzeichen – repräsentiert eine Dehnung, die immer noch keine volle ist.

Auf diese Weise kann der Leser mit den Vokalisationszeichen problemlos umgehen und sie richtig aussprechen. Das geht am Besten mit Hilfe des Lehrers, der die richtige Aussprache durch lückenlose Überlieferung, die aus dem Propheten - Gott segne ihn und schenke ihm Heil - stammt, geerbt hat.

II. farbkodierte Symbole als Aussprachehilfe für die richtige Koranrezitation

1- Lautzeichen (w,y,m,n) , die unter dem Idgham-Kasus fallen, sind rot gefärbt , als Hinweis darauf, dass der Laut in Frage verschmelzt mit näselndem Ton aus dem Hinterteil der Nase ausgesprochen werden soll.
2- Lautzeichen (m,n) , die unter dem Ikhfa'a- Kasus fallen, sind grün gefärbt , als Hinweis darauf, das der Laut in Frage nur zur Hälfte ausgesprochen werden soll, vorausgesetzt eine Verschmelzung mit einem näselnden Ton durchgeführt wird.
3- Lautzeichen (q, þ ,b, g ,d) , die unter dem Qalqala-Kasus fallen, sind in Fettschwarz gedruckt, als Hinweis auf die Erschütterung der Aussprechweise des Lautes in Frage.
4- die Vokalzeichen (i,u,a) sind blau gefärbt, um sie von den anderen Dehnungsvokalen (i,u,a) zu unterscheiden, als Hinweis darauf, dass sie kurz ausgesprochen werden sollen.
5- Dehnungsvokale:
  a- Die Dehnungsvokale (i - u – a), sind in Schwarz gedruckt, als Hinweis darauf, dass sie nur normal (2 Taktlänge) gedehnt werden sollen, wie bei normaler Unterhaltung.
  b- Die Dehnungsvokale (ii – uu – aa) , sind in Rot gedruckt, als Hinweis darauf, das die Länge der Dehnung verdoppelt (5 Taktlänge) werden soll.
  c- Die Dehnungsvokale ( ii – uu – aa), sind jeweils in Rot und Schwarz gedruckt, sodass sie beliebig, normal oder mehrfach (2-4-6Tatktläge) gedehnt werden dürfen.
  d- Die Dehnungsvokale (ii – uu – aa) , sind in Dunkelrot gedruckt, sodass sie eine dreifache Dehnung (6 Taktlänge) bekommen.

Die Dehnungsvokale, die 2 Taktlänge gedehnt werden sollen, bleiben in Schwarz, wie bei der normalen Dehnung. Dies gilt auch für die Dehnung mit Konsonant, die wir in Schwarz gelassen, um die Möglichkeit der Vokalisation am Ende eines Verses dem Leser erhalten zu bleiben.

III. arabische Symbole für Zäsur- und Einstellungszeichen

1- Lautzeichen am Ende eines Verses sind grau gefärbt um zu zeigen, dass sie beim Zäsurfall nicht ausgesprochen werden sollen. Wenn der Leser keine Zäsur durchführen möchte sondern eine Verbindung - in dem er einen weiteren Vers ohne Unterbrechung ließt – sollte er sich mit den grauen Lautzeichen verhalten, wie vom Lehrer empfohlen wird. Ansonsten, falls diesem kleinen grau gefärbten Lautzeichen ein blau gefärbtes Lautzeichen vorausgeht, soll das blaue Lautzeichen bei einer Zäsur ausgesprochen werden, was bei einer Verbindung nicht der Fall ist. Bei einer Verbindung genügt es, dass man die grau gefärbten Lautzeichen ausspricht.
2- das Zäsurzeichen „ S “ ist grün gefärbt, immer an den Stellen, wo eine Zäsurdurchführung zu empfehlen ist. Auf diese Weise soll auch verhindert werden, dass der Leser eine für den Konntest unpassende Zäsur durchführt. Die Endung eines Wortes, wo ein Zäsurzeichen zulässig wäre, haben wir in ihrem Verbindungsfall stehen gelassen. Es ist aber wichtig, dass wenn der Leser sich für die Durchführung der Zäsur entscheidet, dass er sich an der Regel hält, die vom Lehrer empfohlen wird.
3- das Pausenzeichen ist grün gefärbt, als Hinweis auf die Stelle, wo eine Pause (kurzes Schweigen mit Atemhalten) fällig ist.
4- ein Wort, dem eine grün untergestrichne Linie vorausgeht, deutet darauf hin, dass eine Prostration am Ende des Verses fällig ist.

IV Schreibweise von Eigennamen und Orte nach dem arabischen Wortlaut:

bei der Übersetzung haben wir den arabischen Wortlaut der Eigennamen und Orte, die im Qur'an vorkommen, beibehalten und unverändert in lateinischen Schriftzeichen {Kursivfettdruck, wie zwischen den beiden Klammern hier } transkribiert. Bei dem Wort, das der Leser möglicherweise schon kennt, haben wir einfach die Transkription daneben gesetzt.

In der folgenden vollständigen Auflage des edlen Qur'ans, die in der Vordruckphase noch steht, werden wir, inscha'Allah, eine Erklärungsliste dieser Symbole als Anhang beifügen.

o hoffen wir, dass sich der beträchtliche Aufwand gelohnt hat und es uns gelungen ist, dem nichtarabischsprachigen Benutzer einen Begleiter an die Hand zu geben, der ihm hilft Qur'an-verse problemlos richtig zu rezitieren. Dabei bleibt die Aufsicht des Lehrers unentbehrlich, denn er die richtige Aussprache durch lückenlose Überlieferung, die aus dem Propheten - Gott segne ihn und schenke ihm Heil - stammt, geerbt hat.

Dr. M. Hasan Al-Homsi